Die Sonne feuerte eine Reihe von acht mächtigen Fackeln ab

Nach Angaben des Portals SpaceWeather.com kam es in den letzten 24 Stunden zu mindestens acht Sonneneruptionen auf der Sonne. Eins

davon hat bereits zu einem kurzfristigen Stillstand geführtFunkkommunikation. Die Instabilität in der Region des Sonnenflecks AR3165 hält an; am 15. Dezember schätzen Meteorologen der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration die Wahrscheinlichkeit von Flares der M-Klasse auf 75 % und der X-Klasse auf 15 %.

Die meisten Ausbrüche wurden im Jahr registriertLetzten Tag sind Leuchtraketen der M-Klasse – dies ist nach der X-Klasse die zweite in absteigender Form. Die stärkste davon, die M6-Leuchtrakete, verursachte am 14. Dezember um 17:42 Uhr Moskauer Zeit einen kurzfristigen Ausfall der Funkkommunikation über dem Atlantischen Ozean.

Sonnenfleckenaktivität AR3165 (Greenwich Mean Time, Moskauer Zeit weicht um 3 Stunden nach oben ab). Bild: SpaceWeather.com

Einige Fackeln wurden von einem Koronar begleitetMassenauswurf, stellen die Forscher fest, aber dieses Mal sind alle Ströme geladener Teilchen nicht in Richtung der Erde gerichtet. Alle Fackeln stammten von Sonnenfleck AR3165, sagen Wissenschaftler. Dieser Bereich bleibt aktiv und kann in den kommenden Tagen neue Ereignisse generieren.

Sonneneruption von AR3165 am 14. Dezember. Bild: NASA/SDO

AR3165 – aktive Region oder Sonnenfleck,das kürzlich auf der sichtbaren Scheibe der Sonne erschien. Sonnenflecken sind dunklere, kühlere Bereiche in der untersten Schicht der Sonnenatmosphäre, wo die magnetischen Feldlinien der Sonne gekrümmt und gespannt sind. Flares entstehen, wenn magnetische Linien explodieren und dabei Energie freisetzen. 

Sonneneruptionen werden manchmal begleitetkoronale Massenauswürfe, bei denen es sich um Wolken aus magnetisiertem Plasma handelt, die sich viel langsamer fortbewegen als Fackeln und die Erde in etwa drei Tagen erreichen.

Weiter lesen:

Existiert Wissenschaft unter Extrembedingungen? Wir antworten in Zahlen

Wissenschaftler haben herausgefunden, wer vom Tod der Dinosaurier profitiert hat

Schauen Sie sich das Foto der Erde aus dem Weltraum an: Es wurde vom ersten privaten Modul gemacht

Titelbild: Alan Friedman, NASA Goddard Space Flight Center