Laut einer neuen Studie gibt es starke Berichte über ein Massensterben der Gorgonen am Ende des Perms
Wissenschaftler analysierten drei gefundene Exemplareim Karoo-Becken, Südafrika. Es stellt sich heraus, dass diese Gruppe säbelzahniger Raubtiere, bekannt als Gorgonopsianer, nicht nur die späte Permzeit dominierte. Es gelang ihnen auch, das „Große Sterben“ zu überleben. Dann, vor 251,9 Millionen Jahren, starben etwa 90 % aller Arten aus. Die Ausnahme bildeten Gorgonops. Doch trotz dieser Leistung waren ihre Aussichten nicht besonders rosig. Sie wurden zu „The Walking Dead“ (englisch: Dead Clade Walking).
Wie Wissenschaftler erklären, ist technisch „Gehendie Toten“ (in diesem Fall die Gorgonops) überlebten das Massensterben, litten aber so sehr darunter, dass sie trotzdem bald verschwanden. Solche Arten können nach einem Massensterben Millionen von Jahren überleben, sich aber nie wieder diversifizieren. Tatsächlich sind sie aus makroevolutionärer Sicht bereits "tot", daher der Name.
Titelseite: Ein Exemplar eines Cyanosauriers aus dem späten Perm ist im Iziko Museum in Kapstadt, Südafrika, ausgestellt.
Bild mit freundlicher Genehmigung von Christian Kammerer
Forscher haben den Schädel des Gorgonops untersuchtaus dem Karoo-Becken, das zur Trias-Zeit (von 251,9 bis 251,2 Millionen Jahren) gehörte. Andere Experten glaubten, es sei falsch identifiziert oder datiert worden. Eine neue Untersuchung zeige, dass es sich „definitiv um einen Gorgonopsianer“ handele, möglicherweise aus der Gattung Cyonosaurus, schrieben die Wissenschaftler.
Anschließend analysierten die Wissenschaftler zwei weitere Exemplare.vermutlich auch Vertreter eines Cyanosauriers aus dem Karoo-Becken. Von den drei Gorgonops-Exemplaren stammten zwei aus Gebieten, die sich über die Permo-Trias-Grenze erstrecken, und das dritte stammte aus der frühen Trias-Schicht.
Es ist durchaus möglich, dass der Cyanosaurier ein massives Massaker überlebt hat.Aufgrund seiner geringen Größe, Anzahl und flexiblen Ernährung ist er vom Aussterben bedroht. Das fuchsgroße Raubtier mit einer schmalen, länglichen Schnauze voller Zähne war einer der kleinsten bekannten Gorgonopsen. Laut Wissenschaftlern passen sich kleine, „generalistische“ Raubtiere in der Regel besser an sich verändernde Ökosysteme an als große. Daher ist es wahrscheinlicher, dass sie katastrophale Ereignisse erleben.
Die Wissenschaftler stellten die Studie auf der Jahrestagung der Society for Vertebrate Paleontology in Toronto vor, sie muss jedoch noch in einem Peer-Review-Journal veröffentlicht werden.
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Titelbild: Cyanosaurus-Fossil im Iziko Museum in Kapstadt, Südafrika
Bild mit freundlicher Genehmigung von Christian Kammerer