Das Mittelinfrarotinstrument (MIRI) hat die Vorbereitungen für den Start abgeschlossen und ist nun bereit
Im Rahmen des neuesten Tests haben Teleskopingenieureprüfte mit MIRI die Möglichkeit einer koronarischen Bildgebung, bei der zwei verschiedene Maskentypen zum Einsatz kommen. Das Ziel besteht darin, Sternenlicht gezielt daran zu hindern, die Sensoren zu erreichen, während Webb die Planeten beobachtet, die den Stern umkreisen. Solche maßgeschneiderten Masken ermöglichen es Wissenschaftlern, Exoplaneten direkt zu entdecken und die Staubscheiben um ihre Wirtssterne auf eine noch nie dagewesene Weise zu untersuchen.
Zusammen mit drei anderen Webb-InstrumentenMIRI kühlte zunächst im Schatten des Tennisplatz-großen Sonnenschirms des Teleskops auf eine extreme Temperatur von etwa 90 Kelvin (-183 °C) ab. Damit das Gerät jedoch seine vorgesehenen Aufgaben erfüllen konnte, musste die Temperatur des Geräts auf 7 Kelvin (–266,15 °C) und darunter gesenkt werden. Diese extremen Betriebstemperaturen ermöglichen MIRI die Übertragung von Bildern und Spektren im mittleren Infrarotbereich mit einer beispiellosen Kombination aus Schärfe und Empfindlichkeit.
MIRI ist eine Kamera und ein Spektrographüberwacht mittlere und lange Infrarotstrahlung von 5 bis 28 Mikron. Es hat auch Koronographen, die besonders wichtig für die Beobachtung von Exoplaneten sind.
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