Die Frau wurde mit dem Gesicht nach unten mit einem Loch im Kopf begraben: Wissenschaftler erklärten das seltsame Ritual

Vor etwa 2.000 Jahren starb im alten Sardinien eine junge Frau und wurde mit dem Gesicht nach unten begraben. Primär

Die Untersuchung der Überreste ergab, dass ihr ein Nagel in den Schädel geschlagen worden war. Weitere Analysen ergaben, dass sie an Epilepsie litt. Wissenschaftler glauben, dass das ungewöhnliche Bestattungsritual und ihre Krankheit zusammenhängen.

Anthropologen glauben, dass das Loch ungewöhnlich istin Form eines Nagels im Schädel entstand aufgrund eines besonderen medizinischen Eingriffs. Ein Anfall von Epilepsie könnte als ansteckende Krankheit angesehen werden. Um die übrigen Bewohner der Siedlung zu schützen, wurde sie mit dem Gesicht nach unten begraben. Die Ergebnisse der Wissenschaftler wurden in der April-Ausgabe des Journal of Archaeological Science: Reports veröffentlicht.

Bild mit freundlicher Genehmigung von R. Paba

Im Grab der Nekropole wurde eine ungewöhnliche Bestattung gefundenMonte Luna, ein Hügel etwa 30 km nördlich von Cagliari im Süden Sardiniens. Die Grabstätte wurde vom 6. bis zum 2. Jahrhundert v. Chr. genutzt.

Weiter lesen:

Land in China auf Rekordtiefe gebohrt

Es geht nicht um die Erde: Wissenschaftler erklärten, warum das Sonnensystem das seltenste ist

Mittelalterliche Festung zufällig im Wald entdeckt: Der Fund überraschte Wissenschaftler

Titelbild: AM Costa