Forscher untersuchten Tigerhaie – Galeocerdo cuvier. Sie wurden erstmals im Meer westlich von Australien gefangen. Nachher
Auf dem Körper jedes Raubtiers befand sich eine autonome Videokamera sowie ein Sensor, der alle Bewegungen des Hais in 3D aufzeichnete. Die Forscher setzten sie dann wieder ins Meer frei.
Das Team überprüfte alle Aufzeichnungen und Daten, dievon Haien gemacht. Am interessantesten war die Jagd auf Meeresschildkröten. Es war nicht nur möglich, Bilder von diesem Vorgang zu machen, sondern auch zu verstehen, wie sich Raubtier und Beute während des Angriffs bewegten.
„Das Video zeigt, dass der Hai oft in der Nähe schwimmtSchildkröten, die auf dem Riff sitzen, aber aus der Sicht eines Hais ist eine stationäre Schildkröte nicht so leicht zu sehen“, sagte Studienleiterin Dr. Laura Ryan.
Die Autoren stellten fest, dass Haie viel einfacher zu unterscheiden sindheben sich deutlich vom Hintergrund der Schildkröten ab. Sobald der Hai die Beute entdeckt hat, ändert sich sein Verhalten dramatisch: Er beginnt sich langsamer zu bewegen und auszuweichen – so kann er besser verstehen, womit er es zu tun hat. Gleichzeitig verlässt sich der Hai trotz schlechter Sehkraft immer noch auf seine eigenen Augen.
Biologen kamen zu dem Schluss, dass Tiger und andereRaubhaie wie es jagen Beute nicht mit maximaler Geschwindigkeit. Vielmehr handeln sie langsam. Dies steht in guter Übereinstimmung mit der Tatsache, dass der Tigerhai an das Leben unter Nahrungsmangel angepasst ist, was bedeutet, dass er auch bei der Jagd Energie und Kraft spart.
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