Eine internationale Forschergruppe hat es sofort entdeckt, basierend auf Daten des TESS-Satelliten (Transiting Exoplanet Survey Satellite) der NASA
Die Forscher nutzten dazu die TransitmethodeSuche nach Exoplaneten, die Sterne umkreisen. Dieser Effekt erinnert an eine partielle Sonnenfinsternis. Wenn ein Planetenflugzeug zwischen die Erde (oder den Satelliten, von dem aus die Beobachtung erfolgt) und seinen Stern gerät, wird das Licht von letzterem für einige Zeit schwächer.
Wenn solche "Finsternisse" mit einem gegebenen auftretenPeriodizität ist es möglich, die Anwesenheit eines Exoplaneten zu bestätigen, und wie genau sich das Licht ändert und mit welcher Häufigkeit dies geschieht, ist es möglich, seine Größe, Eigenschaften und Bahnparameter zu bestimmen.
Helligkeitsänderung des Sterns TOI 411 beim Vorbeiziehen von Gasriesen. Bild: Luca Cacciapuoti et al., arXiv
Das haben Astronomen in ihrer Studie herausgefundendrei Planeten umkreisen den sonnenähnlichen Stern HD 22946 oder TOI 411. Die ersten davon sind die Gaszwerge TOI 411.01 und 411.02. Sie ähneln Neptun, sind aber etwas kleiner. Gleichzeitig rotieren diese Planeten sehr nahe um ihren Stern. Ein "Jahr" dauert bei ihnen 9,57 bzw. 4,04 Erdtage.
Die Veränderung der Helligkeit des Sterns TOI 411 während des Vorbeiflugs eines Super-Erde-Kandidaten. Bild: Luca Cacciapuoti et al., arXiv
Der dritte Fund ist eine felsige Supererde.So werden Gesteinsplaneten bezeichnet, die größer als die Erde, aber kleiner als Neptun sind. Die Rotationsperiode beträgt etwa 46 Tage. Im Gegensatz zu den beiden anderen Planeten in diesem System wurde er bei der automatischen Suche des TESS-Satelliten nicht eindeutig identifiziert. Wissenschaftler schlossen jedoch alle alternativen Optionen aus und führten außerdem eine Computersimulation durch, die bestätigte, dass dieses System über genügend Masse verfügt, um einen dritten Planeten zu bilden.
Forscher glauben, dass das TOI 411-System dies kannanhand direkter Beobachtungen mit dem James-Webb-Teleskop weiter untersucht werden. Er enthält mehrere Exoplaneten und der Stern ähnelt in vielen Eigenschaften der Sonne. Solche Forschungen werden dazu beitragen, zu verstehen, ob Planeten Atmosphären haben und ob dort Leben existieren kann.
Zuvor sprach Hi-Tech darüber, wie Planetenwissenschaftler nach neuen Welten außerhalb des Sonnensystems suchen.
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