Der japanische Hersteller erklärte, dass Tests an Rennwagen es ihm ermöglichen, dies zu verstehen
„Wir wollen mehrere Optionen anbieten, um den regionalen Bedarf zu decken“, sagte Naoyuki Sakamoto, Chefingenieur des wasserstoffbetriebenen Corolla-Modells, in einer Online-Pressekonferenz.
Sakamoto lehnte es ab, zu sagen, wann der Wasserstoff-Verbrennungsmotor ein kommerzielles Produkt werden könnte, und gab zu, dass sie noch weiterentwickelt werden müssen.
Fehlende Infrastruktur zum Betanken solcherFahrzeuge ist ein weiteres Hindernis. Toyota hat die Reichweite oder Laufleistung für diese Technologie nicht veröffentlicht und sich auf die Vorteile konzentriert. Umweltfreundlichkeit im Einsatz, hohe Effizienz, leiser Betrieb des Motors, schnelles Auftanken genannt.
Außerdem kündigte das Unternehmen die Produktion von Wasserstoff in einem Geothermiekraftwerk im Süden Japans an.
Aber der Wasserstoffmotor ist nicht 100%abfallfrei, gibt es eine geringe Menge Kohlendioxid aus dem Motoröl ab. Der Konzern gab an, eine Technologie zur Reinigung von Stickoxidemissionen entwickelt zu haben.
Über Wasserstoffmotoren wird viel diskutiert.Ihre Anhänger glauben an ihre Zukunft – so versprach Arnold Schwarzenegger bereits 2004 als Gouverneur von Kalifornien, dass bis 2010 der gesamte Bundesstaat mit „Wasserstoffautobahnen“ bedeckt sein soll. Aber das geschah nicht. Dies ist mitverantwortlich für die Weltwirtschaftskrise: Die Autohersteller mussten unter schwierigen finanziellen Bedingungen überleben, und solche Technologien erfordern große und langfristige Investitionen.
Andere wiederum kritisieren die Technologie für ihreoffensichtliche Mängel. Tesla-Gründer Elon Musk beispielsweise bezeichnete Wasserstoffmotoren als "erstaunlich dumme Technologie", die in der Effizienz elektrischen Batterien merklich unterlegen ist. Wasserstoffautos müssen heute mit Elektroautos, Hybriden, Druckluft- und Flüssigstickstofffahrzeugen konkurrieren.
Aber Wasserstoffkraftstoff hat einen bedeutendender vorteil gegenüber elektrischen batterien ist die haltbarkeit. Hält die Batterie eines Elektroautos drei bis fünf Jahre, dann eine Wasserstoff-Brennstoffzelle – acht bis zehn Jahre. Gleichzeitig sind Wasserstoffbatterien besser für raues Klima geeignet: Sie verlieren ihre Ladung nicht bei Kälte, wie es bei Elektroautos der Fall ist.
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