Ein Schatzsucher fand im Sumpf eine prächtige Sammlung von Goldschmuck und Silbermünzen. Museumskuratoren
Ein Historiker und Schatzsucher stieß auf sieim Jahr 2021, als er das Gebiet der nördlichen Kleinstadt Hoogwood in der Region Westfriesland mit einem Metalldetektor untersuchte. Jetzt haben Archäologen des niederländischen Nationalmuseums für Altertümer (Rijksmuseum van Oudheden) festgestellt, dass der Schatz aus dem Mittelalter stammt.
Text und Titelfoto: Archäologie-Friesland/Fleur Schinning
Dazu gehörte wohl auch luxuriöser Schmuckeine wohlhabende und einflussreiche mittelalterliche Persönlichkeit, sagten Museumskuratoren in einer Erklärung. „Goldschmuck wie dieser gehörte nur Mitgliedern der High Society. Ihr Besitzer zeichnete sich durch Reichtum und Macht aus. Vielleicht gehörten sie sogar der Gräfin von Holland“, erklärt Lorenzo Ruiter, der den Schatz gefunden hat.
Geprägte Silbermünzen gibt es in verschiedenen Ausführungen,einige davon wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts hergestellt. Die jüngste Münze stammt aus den späten 1240er Jahren und fällt mit der Kriegszeit zusammen. Dies könnte erklären, warum der Besitzer Wertsachen vergraben hat.
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