Zwei unterschiedliche Teleskope gemeinsam im Einsatz: Astronomen zeigten, was dabei herausgekommen ist

Mit zwei Arten von Teleskopen gelang es den Forschern, beeindruckende Bilder der Sternhaufen zu erhalten

Galaxien. Wissenschaftler haben auch mehr Informationen über die enorme Energiemenge erhalten, die rund um supermassereiche Schwarze Löcher in Objekten dieser Art freigesetzt wird.

Astronomen wissen seit langem, dass es supermassereich istSchwarze Löcher in den Zentren von Galaxien erzeugen riesige Jets. Diese Jets fliegen aus dem Schwarzen Loch und erhitzen das Gas im Weltraum. Wenn die Jets mit Gasregionen kollidieren, bilden sie riesige „Blütenblätter“ mit einem Durchmesser von mehreren Zehntausend Lichtjahren. Es dauert Hunderte Millionen Jahre, bis sie verschwinden. Theoretisch liefern diese Regionen des Weltraums den Astronomen Informationen darüber, was im Cluster passiert ist.

Das Problem besteht darin, dass die Informationen schwer zu extrahieren sind.Ein internationales Team von Astronomen löste das Problem, indem es Messungen des Radioteleskops LOFAR mit Daten des Röntgensatelliten Chandra kombinierte. Wissenschaftler verwendeten Hubble-Daten als Hintergrund für das neue Bild.

Diese Kombination gibt eine bessere Vorstellung davon, wieWas passiert, erklären Wissenschaftler. Bisher war dies nicht möglich, da keine Radiobilder in ausreichender Qualität verfügbar waren, die mit den Chandra-Röntgenbildern übereinstimmten. Da es mittlerweile überall in Europa LOFAR-Antennenstationen gibt, ist die Auflösung recht hoch geworden.

Zusammengesetztes Bild des Zentrums eines GalaxienhaufensPerseus. Rot ist die von LOFAR empfangene Funkemission. Blau – Röntgenstrahlen vom Chandra-Teleskop. Weiß ist Wasserstoff in der H-Alpha-Karte des WIYN-Teleskops. Und der Hintergrund ist der Nachthimmel im optischen Licht des Hubble-Teleskops. Bildnachweis: LOFAR/Chandra/WIYN/Hubble/Frits Sweijen

Um ihre Technik zu demonstrieren, haben siefotografierte den Perseus-Cluster. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von mehr als tausend Galaxien, die etwa 240 Millionen Lichtjahre entfernt in Richtung des nördlichen Sternbildes Perseus liegt.

Jetzt erstellen Astronomen weiterhin zusammengesetzte Bilder anderer Sternhaufen. Mithilfe der zugrunde liegenden Daten hoffen sie, die Wechselwirkungen zwischen Galaxien und ihrer Umgebung im frühen Universum besser zu verstehen.

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