Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern der University of Southampton im Vereinigten Königreich
Die natürliche Zerstörung und Auflösung von Gesteinen auf der Erdoberfläche wird als chemische Verwitterung bezeichnet.
Dieser Prozess ist äußerst wichtig, da Verwitterungsprodukte – Elemente wie Kalzium und Magnesium – von Flüssen in die Ozeane gespült werden, wo sie Mineralien bilden, die CO₂ binden.
Dieser Rückkopplungsmechanismus reguliert den Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre und damit das globale Klima.
„Es stellt sich so etwas wie ein Feedback-Mechanismus herausum die Kohlendioxidkonzentration in der Luft zu regulieren“, erklärt Elko Roling, Professor für Ozeanologie und Klimawandel, einer der Autoren des Projekts.
Vulkane stoßen enorme Mengen CO₂ auseine Zeit ausgedehnter Ausbrüche, die das Klima der Erde ernsthaft beeinträchtigten. Dieselben Vulkane unterliegen einer schnellen Verwitterung, die zur Entfernung von CO₂ aus der Atmosphäre führt. „Vulkane sollten als eine Art Sicherheitsventil betrachtet werden, das das Klima reguliert“, fügt der Wissenschaftler hinzu.
Künstlich verstärkte Verwitterung von Gesteinen– wo Steine zerkleinert und über Land verstreut werden, um die Geschwindigkeit chemischer Reaktionen zu beschleunigen – könnte eine Schlüsselrolle bei der sicheren Entfernung von CO₂ aus der Atmosphäre spielen, stellen die Autoren der Studie fest. Es sei jedoch sicherer und schneller, Emissionen zu reduzieren, so das Fazit.
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