Planetenforscher der School of Physics and Astronomy der University of Leicester haben neue Bilder von Europa präsentiert.
Verteilung von Wassereis auf Europas Oberfläche(links, dunkelblaue Bereiche zeigen Eisverdickung) und ein simuliertes Bild der Kruste dieses Mondes im sichtbaren Licht (rechts). Bild: Oliver King et al., Planet. Wissenschaft J.
Das zeigte eine Analyse des reflektierten LichtspektrumsEuropas Kruste besteht hauptsächlich aus gefrorenem Wassereis, wobei nicht-glaziales Material die Oberfläche kontaminiert. Gleichzeitig ist es von der dem Jupiter zugewandten Seite mit Reif aus Schwefelsäuresalzen bedeckt.


Verteilung von Wassereis (links) und Schwefelsäure (rechts) auf der Oberfläche Europas. Bild: Oliver King et al., Planet. Wissenschaft. J.
Erkundung von Ganymed, dem größten Satelliten der WeltDas Sonnensystem zeigte, dass die Oberfläche aus zwei Haupttypen von Reliefs besteht. Junge Bereiche der Kruste enthalten große Mengen Wassereis. Antike Stätten sind dunkle Formationen an der Oberfläche, deren Zusammensetzung noch nicht bestimmt ist.
Junge Eisregionen umfassen die Polkappen unddie Krater von Ganymed, wo der Aufprall das frische, saubere Eis der Kruste des Jupitermondes freilegte. Wissenschaftler haben kartiert, wie die Größe der Eiskörner auf Ganymed über die Oberfläche variiert, und die mögliche Verteilung verschiedener Salze.
Verteilung von Wassereis auf der Oberfläche von Ganymed (oben) und simuliertes sichtbares Lichtbild der Mondkruste (oben). Bild: Oliver King et al., JGR: Planeten
Beide Satelliten wurden mit untersuchtmit dem Very Large Telescope (VLT) in Chile, das von der Europäischen Südsternwarte betrieben wird. Die Wissenschaftler zeichneten die Menge des Sonnenlichts auf, das von den Oberflächen von Europa und Ganymed bei verschiedenen Wellenlängen der Infrarotstrahlung reflektiert wurde, was die Bildung von Reflexionsspektren ermöglichte.
Mit diesem Ansatz waren Planetenwissenschaftler in der LageFühren Sie eine detaillierte Kartierung von Europa und Ganymed durch und beobachten Sie die Merkmale ihrer Oberflächen mit einem Durchmesser von weniger als 150 km aus einer Entfernung von mehr als 600 Millionen km. Die Kartierung in einem so kleinen Maßstab war bisher nur möglich, indem ein Raumschiff zum Jupiter geschickt wurde, sagen die Autoren.
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