In zwei in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffentlichten Studien bestätigten Forscher dies anhand von Weltraumbildern
Die am weitesten entfernte bestätigte GalaxieJADES-GS-z13-0 entstand 320 Millionen Jahre nach dem Urknall. Im Vergleich zu modernen Galaxien haben alle vier Objekte aus dem frühen Universum eine sehr geringe Masse – etwa 100 Millionen Sonnenmassen. Zum Vergleich: Die Masse der Milchstraße wird auf das 1,5 Billionenfache der Sonne geschätzt.
Forscher stellen eine ungewöhnlich hohe festdie Rate der Sternentstehung in diesen frühen Galaxien. Es unterscheidet sich praktisch nicht von dem, mit dem in unserer Galaxie neue Sterne entstehen. Frühere Modelle legten nahe, dass neue Sterne während der Reionisationsepoche viel seltener geboren werden sollten.
Ein anderer Befund ist dagegen konsistent mitKosmologisches Standardmodell (Lambda-CDM-Modell): Diese frühen Sterne sind arm an "Metallen". Denken Sie daran, dass dies in der Astrophysik den Gehalt an Elementen bedeutet, die schwerer als Wasserstoff und Helium sind. Das theoretische Modell legt nahe, dass Galaxien umso weniger schwere Elemente enthalten, je näher sie am Urknall sind. Sie hatten einfach noch keine Zeit, sich in den Tiefen von Sternen und Supernova-Explosionen zu bilden.
Die Forscher stellen fest, dass dies wahrscheinlich istnoch weiter entfernte Galaxien werden in naher Zukunft entdeckt: „James Webb“ beobachtete Objekte, die dem Urknall noch näher zu sein scheinen, für die jedoch noch keine eindeutige Bestätigung vorliegt.
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