Planetenforscher der Johns Hopkins University in Laurel nutzten die Fähigkeiten des James Webb Telescope,
Dazu nutzten die Forscher SatellitendatenExoplanet Transit Survey (TESS), um ein Ziel für die Studie auszuwählen. Dieser Satellit hat entdeckt, dass ein Planet möglicherweise den Stern LHS 475 umkreist. Dieser Rote Zwerg befindet sich 41 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Octans und leuchtet etwa halb so hell wie die Sonne.
Ein Exoplanet, der die Scheibe von LHS 475 passiert. Bild: NASA, ESA, CSA, Leah Hustak (STScI)
Erkunden Sie dieses Sternensystem mitDas James-Webb-Teleskop bestätigte den Transit des Planeten über die Scheibe des Sterns. Diese Methode ist weit verbreitet, um Exoplaneten zu identifizieren: Wenn ein Objekt zwischen einem Teleskop und einem Stern hindurchgeht, tritt eine „Eklipse“ auf, während der der Planet einen Teil des Lichts blockiert. Periodische Änderungen der vom Teleskop aufgezeichneten Lichtmenge bestätigen, dass die Änderungen durch die Rotation des Planeten in seiner Umlaufbahn verursacht werden.
Die Forscher verwendeten gesammelte DatenWebb-Spektrograph, um zu sehen, ob dieser Planet eine Atmosphäre hat. Obwohl die Ergebnisse der ersten Messungen darauf hindeuten, dass es sich um einen terrestrischen Planeten handelt, konnte diese Frage noch nicht genau beantwortet werden. Planetologen haben herausgefunden, dass LHS 475 b definitiv nicht die Methanatmosphäre haben kann, die auf dem Saturnmond Titan beobachtet wird.
Beobachtungsdaten des Spektrogramms (weiße Punkte) undModellierung von Atmosphären verschiedener Art: Methan (grüne Linie), Kohlenstoff (lila Linie) und ein Planet ohne Atmosphäre (gelbe Linie). Die Beobachtungsdaten passen am besten zu einem Planeten ohne Atmosphäre, aber die aktuellen Messunsicherheiten stimmen auch mit einer Kohlendioxidatmosphäre überein. Bild: NASA, ESA, CSA, Leah Hustak (STScI)
Gleichzeitig zeigte Webb auch, dass LHS 475 b aufmehrere hundert Grad wärmer als die Erde, wenn also Wolken entdeckt werden, könnte dies die Forscher zu dem Schluss führen, dass der Planet eher der Venus ähnelt. Seine Atmosphäre besteht aus Kohlendioxid und ist ständig in dicke Wolken gehüllt. Wissenschaftler planen, im Rahmen der Beobachtung des Planeten im Jahr 2023 zusätzliche Daten zum Lichtspektrum zu sammeln.
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Auf dem Cover: eine künstlerische Illustration des Roten Zwerg-Exoplaneten LHS 475 b. Bild: NASA, ESA, CSA, Leah Hustak (STScI)