Diese Ergebnisse wurden durch die Eliminierung von internen Energieverlusten in der Struktur erreicht.
Rede
Stellaratoren sind nicht dasselbe wieübliche symmetrische Tokamak-Fusionsreaktoren, aber äußerst komplexe Konstruktionen. Aber alle haben das gleiche Ziel – die Prozesse im Inneren der Sonne nachzubilden. Dazu werden Plasmaströme auf extreme Temperaturen gebracht und unter Druck gehalten, wodurch Atome kollidieren und miteinander verschmelzen und dabei enorme Energiemengen erzeugen.
Der Wendelstein 7-X-Reaktor ist so komplex, dassFür den Entwurf wurden Supercomputer eingesetzt. Es enthält eine Reihe von 50 supraleitenden Magnetspulen, um das Plasma an Ort und Stelle zu halten. Im Jahr 2018 stellten die an dem Projekt beteiligten Physiker neue Rekorde für Energiedichte und Plasmaeinschluss für einen Fusionsreaktor dieser Art auf.
Dann erhitzten Physiker das Plasma auf 20 Millionen °C –Das ist deutlich höher als die Temperatur der Sonne; zum Vergleich: Unser nächster Stern ist auf eine Temperatur von 15 Millionen °C erhitzt. Für Wendelstein 7-X ist dies jedoch nicht die Grenze.
Physiker haben untersucht, in welchen Phasen des Reaktorbetriebskann es zu Wärme- und Leistungsverlusten kommen, um diese Probleme zu beheben. Nachdem sie das neue Betriebsschema analysiert hatten, kamen sie zu dem Schluss, dass Wendelstein 7-X ein Plasma erzeugen kann, das doppelt so heiß ist wie das im Kern der Sonne.
Die nächsten Experimente mit dem Reaktor sind für 2022 geplant. Dabei nutzen die Physiker ein Wasserkühlungssystem: Mit seiner Hilfe erhöht sich die maximale Dauer solcher Tests.
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