Sind Menschen wirklich – allein im Universum? Und wie groß ist die Chance, dass es in Zukunft zu einem Treffen mit Außerirdischen kommt?
Laut einem Lehrer der Fakultät für Physik und AstronomieSt. Andrews University Martin Dominic, es gibt zwei Antworten auf die Frage nach der Möglichkeit der Existenz von Außerirdischen im Weltraum. Der erste – wissenschaftlich. Wissenschaftler wissen heute nicht, ob wir allein im Universum sind oder nicht. Für das eine oder andere gibt es noch keine wissenschaftlichen Beweise.
Gleichzeitig ist das Universum aus philosophischer Sicht riesig. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, einen für Leben geeigneten Planeten zu finden, und die Möglichkeit, dass sich dort lebende Organismen entwickeln – sehr hoch.
Es entsteht ein gewisses Paradoxon. Einerseits gibt es derzeit keine Hinweise auf die Existenz außerirdischen Lebens. Andererseits – Die Möglichkeit, dass solches Leben im Weltraum existiert, ist groß. Dieses Phänomen nennt manFermi-Paradoxon.

Martin Dominik stellt fest, dass die Leute ziemlich habenbegrenzte Möglichkeiten, die Welt um uns herum zu studieren, und das Universum selbst ist zu groß. Es gibt auch die Meinung, dass Aliens, wenn es sie gibt, anfangen sollten, selbst Kontakt mit Menschen aufzunehmen. Warum ist das noch nicht passiert?
Eine diesbezügliche Hypothese lautetnächste. Es wird angenommen, dass jede Zivilisation, die für interstellare Reisen ausreichend entwickelt ist, sich selbst zerstört, bevor die Außerirdischen mit ihr in Kontakt kommen.
Nun besteht Hoffnung, dass bei der Suche nach Planeten mitmit einer erdähnlichen Atmosphäre kann das James-Webb-Teleskop helfen. Laut dem Wissenschaftler Martin Dominik kann das Studium der Atmosphäre und Geologie des Planeten den Menschen zwar wenig über die Wahrscheinlichkeit von Leben auf diesem Planeten sagen. Das Problem ist, dass die Menschheit zu wenig über die Bedingungen für die Entstehung und Entwicklung von Leben weiß. In dieser Richtung sollte die Wissenschaft entwickelt werden.
Quelle: BBC Science Focus Magazine