Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Carnegie Mellon University (CMU) haben es entwickelt
„Daten aus einer Tiefe von 4 km verlustfrei durch Salzwasser zu übertragen, ist äußerst schwierig“, sagt Professor Alex Waibel, Mitautor der von KIT-Mitarbeitern durchgeführten Studie.
Während des Experiments entwickelten die Forschersynthetische Methoden zur Umwandlung von Videodaten in Text. Die Schallaufzeichnung wird zunächst im Tauchboot umgewandelt und dann durch Sonar-Schallimpulse an die Oberfläche übertragen. Dort wird das Video aus Text wiederhergestellt.
Das Tauchboot ist bereit, am Morgen des 14. Juli 2022 zum Wrack der Titanic zu tauchen. Autor: Alex Waibel, KIT
Dann erscheint eine synthetische Stimme im Video,die auf die Stimme der Person abgestimmt ist. Die Videosynthese wird so gesteuert, dass sich die Lippen des Sprechers synchron zum Ton bewegen. Dies wird in Zukunft die Fernkommunikation erleichtern
Von Ingenieuren getestete TechnologieDas Tauchen zum Wrack der Titanic baut auf jahrzehntelanger Pionierarbeit auf dem Gebiet der Sprachübersetzung auf. Zuvor hat Alex Waibel, Co-Autor der Studie, einen Vorlesungsübersetzer entwickelt, der am Karlsruher Institut für Technologie eingesetzt wird, um die Rede von Professoren in Vorlesungen automatisch aufzuzeichnen und gleichzeitig Sprachsignale in geschriebenen Text auf Englisch zu übersetzen.
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