Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichteten, dass kürzlich eine Chinesin an den Folgen gestorben sei
Alle drei menschlichen Fälle von H3N8in China registriert. Der erste Fall ereignete sich im April 2022 bei einem vierjährigen Jungen in der Provinz Henan. Wahrscheinlich hat er sich das Virus durch Hühner oder Wildenten auf seinem heimischen Bauernhof zugezogen. Einen Monat später wurde ein zweiter Fall bei einem fünfjährigen Jungen in der Provinz Hunan registriert. Kürzlich war er auf einem Markt, auf dem lebendes Geflügel verkauft wurde, obwohl er keinen direkten Kontakt zu den Tieren hatte. Der Zustand des ersten Jungen verschlechterte sich und er musste intensivmedizinisch behandelt werden. Der zweite hatte eine leichte Krankheit. Beide Kinder erholten sich.
Ein dritter Fall wurde kürzlich registriert –eine 56-jährige Frau aus der Provinz Guangdong. Ihre Symptome traten am 22. Februar 2023 auf. Bereits am 3. März wurde sie mit einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert und starb am 16. März.
Laut WHO davorAls sie erkrankte, hatte sie Kontakt mit lebendem Geflügel sowie Wildvögeln in der Nähe ihres Zuhauses. Später sammelten Forscher Proben in ihrem Haus und auf einem nahegelegenen Markt. Letzterer wurde positiv auf Influenza A (H3) getestet, eine breite Kategorie von Influenzaviren, zu der auch der Subtyp H3N8 gehört.
„Die verfügbaren epidemiologischen und virologischenInformationen deuten darauf hin, dass Viren der Vogelgrippe A(H3N8) nicht in der Lage sind, dauerhaft auf den Menschen übertragen zu werden, so die WHO. „Nach derzeitiger Einschätzung ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Mensch zu Mensch gering.“ Da sich Viren jedoch ständig weiterentwickeln, ist es wichtig, H3N8 weiterhin auf Veränderungen zu überwachen, die es für die menschliche Gesundheit gefährlicher machen könnten.