Wissenschaftler des Royal Institute of Technology in Schweden haben gelernt, Strom zu sammeln
Illustration der Modifizierung von Holz zur Stromerzeugung. Bild: Yuanyuan Li
Als Ergebnis einer Reihe von Strukturänderungenden Zellwänden aus Holz gelang es den Forschern, die erzeugte Strommenge auf bis zu 140 mV zu steigern. Das ist 10-mal mehr als gewöhnliches Holz. Diese Menge reicht nicht aus, um das Haus zu beleuchten, aber genug, um ein einfaches Gerät wie eine LED-Lampe oder einen Taschenrechner anzuschließen.
Die Methode beschreiben die Forscher in einem Artikel inJournal Advanced Functional Materials, basiert auf dem Einsatz von Nanoengineering. Wissenschaftler haben die nanoskalige Zusammensetzung von Holz verändert, um seine Eigenschaften zu verbessern. Es gelang ihnen, die Oberfläche, Dichte und Oberflächenladung zu kontrollieren. Außerdem ändert sich je nach verwendeten Modifikationen, wie leicht Wasser durch das Material dringen kann.
Verschiedene Modifikationen der Holzstruktur. Bild: Yuanyuan Li
Die Forscher glauben, dass weitere Anpassungen möglich sindDer pH-Unterschied zwischen Holz und Wasser verhilft zu einem Potential von bis zu 1 V und einer Ausgangsleistung von 1,35 µW/cm². Gleichzeitig hält Holz nur 10 Ladezyklen stand und erzeugt etwa 2-3 Stunden lang Hochspannung, bevor es zu schwächeln beginnt.
Der Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass das Holz, wenn es als Energiequelle aufgebraucht ist, problemlos anderweitig verwendet werden kann.
Yuanyuan Li, Co-Autor der Studie
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