Weltrekord: 1.800.000 GB an Informationen werden in einer Sekunde übertragen

Ein internationales Forscherteam der Technischen Universität Dänemark und des Schwedischen Instituts für Technologie

Zum ersten Mal an der Chalmers-Universität in Göteborgdemonstrierte die Fähigkeit, mit einem einzigen Laser Daten mit Geschwindigkeiten von mehr als 1 Pbit/s zu übertragen. Mit neuer Technologie erreichten Wissenschaftler eine Geschwindigkeit von 1,8 Pbit/s. Das ist das Doppelte des gesamten weltweiten Internetverkehrs.

Die Quelle ist eine speziell entwickelteEin optischer Chip, der das Licht eines einzelnen Infrarotlasers verwendet, um ein schillerndes Spektrum aus vielen Farben zu erzeugen. Die Umwandlung erfolgt durch eine optische Quelle mit einem Frequenzkamm auf Basis eines Siliziumnitrid-Ringresonators. So kann Licht mit einer Wellenlänge verwendet werden, um mehrere Wellen mit unterschiedlichen Frequenzen zu erzeugen.

Alle generierten Farben sind fixierteinen bestimmten Abstand in der Frequenz - genau wie die Zähne eines Kamms -, deshalb nennt man es einen Frequenzkamm, erklären die Wissenschaftler. Jede Farbe (oder Frequenz) kann dann isoliert und zum "Aufzeichnen" der Daten verwendet werden. Danach wurden alle Daten wieder zu einem einzigen Strahl zusammengefasst, der über eine Glasfaser übertragen wurde.

Eine experimentelle Demonstration zeigte diesEin Chip, der 223 verschiedene Wellenlängen erzeugt, kann problemlos 1,8 Pbps übertragen. Im Vergleich dazu wären mit modernen Geräten mehr als tausend Laser erforderlich. Der optimierte Chip werde den Stromverbrauch reduzieren und die Auswirkungen des Internets und anderer Kommunikationsnetze auf den Klimawandel verringern, fügen die Wissenschaftler hinzu.

Die Forscher betonen, dass dieWert ist nicht die Grenze. Computersimulationen haben gezeigt, dass es durch Skalierung des neuen Chips möglich ist, mit einem einzigen Laser bis zu 100 Pbit an Informationen pro Sekunde zu übertragen. Die Forscher werden weiter an der Weiterentwicklung ihrer Technologie arbeiten.

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